Was ist zu tun bei

Notfällen

Herausnehmbare
Spangen

Diese können in der Wechselgebissphase, d.h. wenn viele Milchzähne wackeln und bleibende Zähne durchbrechen, Probleme bereiten, indem sie drücken. Wir bitten Sie in diesem Fall, möglichst schnell einen Termin in unserer Praxis zu vereinbaren und das Gerät bis dahin so gut wie möglich zu tragen. Sollte dies gar nicht möglich sein, kann die Zahnspange bis zum kurzfristig vereinbarten Termin weggelassen werden. Bei Geräten mit Schrauben kann man versuchen, sie wieder passend zu machen, indem man die Schraube zurückdreht. Dies müssen Sie uns bitte unbedingt beim nächsten Termin mitteilen.

Festsitzende
Spangen

Gelegentlich kommt es vor, dass ein Bracket sich vom Zahn löst. Stört dieses gelöste Bracket nicht, kann dies für kurze Zeit so belassen werden. Bereitet das losgelöste Bracket jedoch Probleme, kann es im Notfall auch selbst entfernt werden: Der Draht wird mit Hilfe eines Seitenschneiders auf beiden Seiten des Brackets durchgezwickt und das Bracket schließlich entfernt. Ebenso kann man bei störenden Bogenenden verfahren.

 

Hinweis: Ein kleiner geeigneter Seitenschneider aus dem Baumarkt sollte in jedem Reisegepäck enthalten sein

Urlaubsvertretung

Sind wir urlaubsbedingt an Wochentagen nicht für Sie erreichbar, wenden Sie sich bitte an Ihren Hauszahnarzt. Am Wochenende kontaktieren Sie bitte bei größeren Problemen oder Schmerzen den zahnärztlichen Notdienst.

 

Hier finden Sie Hilfe in Ihrer Nähe.

Wir teilen unser Wissen

Kleines 1 x 1 der KFO

Abdruck:
Eine Abformung des Kiefers mit einem Alginat (Kaugummiartiges Material).

Bänder:
Metallringe, die auf den hinteren Backenzähnen befestigt werden.
Sie dienen zum Einhängen von Gummibändern.

Bogen:
Die Brackets werden mit einem elastischen Bogen verbunden. Hiervon geht die
Kraft aus, durch die die Zähne in die vorher definierte Position bewegt werden.

Brackets (festsitzende Zahnspange):
Kleine Metall- oder Keramikplättchen, die bei einer festsitzenden Zahnspange
einzeln auf die Zähne aufgeklebt und über den Bogen verbunden werden.
Selbstligierende Brackets sind hierbei eine Variante, welche die Behandlungszeit
durch friktionslose Technik deutlich verkürzen.

FRS (=Fernröntgenseitenaufnahme):
Seitliche Aufnahme des Kopfes, anhand welcher man die Stellung der Zähne
im Knochen, das Wachstumsmuster, die Wachstumsrichtung und die Lage von
Ober- zu Unterkiefer beurteilen kann.

HWA (=Handwurzelaufnahmen):
Röntgenaufnahme der Hand, um das skelettale Alter festzustellen.
Dies zeigt das noch zu erwartende Wachstum an.

Ligatur:
Gummiring bzw. dünnes Drähtchen, das den Bogen mit dem Bracket verbindet.

Mundhygiene:
Wichtigster Punkt bei der Behandlung mit festsitzenden Spangen. Nur eine
perfekte Mundhygiene gewährleistet eine kieferorthopädische Behandlung ohne
nachhaltige Schäden für das Gebiss.

Retentionsphase:
Diese Phase dauert in etwa so lange wie die Behandlungsphase und wird mit nicht
sichtbaren Geräten (Retainer, Schiene) durchgeführt. Sie gewährleistet,
dass die Zähne sich nach der Behandlung nicht mehr verschieben.

OPG (=Orthopantomogramm):
Diese Röntgenaufnahme bildet übersichtlich den Ober- und Unterkiefer,
alle Zähne und die Kiefergelenke ab.

Separiergummis:
Bevor die Bänder eingesetzt werden, schaffen diese kleinen, elastischen Gummis
Platz zwischen den Zähnen.